Arbeitsweise

Die Arbeit mit historischer Bausubstanz bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit dem kulturellen Umfeld und den Menschen vor Ort. Analog zur Tradition der Wanderhandwerker auf der Stör, lasse ich mich während der Zeit des Umbaus in unmittelbarer Nachbarschaft der Baustelle nieder und verrichte mithilfe meiner mobilen Werkstatt möglichst viele Arbeiten direkt vor Ort. Dieses ortsungebundene Modell hat für den Auftraggeber verschiedene Vorzüge. Zum einen entfallen die täglichen Anfahrtswege, was auch Umbauten in entlegenen Tälern und Bergregionen realisierbar macht. Gleichzeitig fungiere ich auf der Baustelle als Bindeglied zwischen Architekt, Handwerker und Bauherrschaft.

Letztere ist eingeladen, beim Umbau mitzuarbeiten. Es zeigt sich, dass die Bauherrschaft dadurch einen ganz unmittelbaren Zugang zum eigenen Umbauobjekt und eine erste Möglichkeit erhält, sich das Haus zu eigen zu machen. Der persönliche Kontakt und Austausch mit der Nachbarschaft durch meine stete Anwesenheit erlaubt dabei ein reibungsloses Funktionieren der Baustelle. Schliesslich sorgt meine Präsenz für eine hohe Qualität der ausgeführten Arbeiten und erlaubt jederzeit ein rasches Eingreifen. Durch die Bündelung der Arbeiten lassen sich zudem auch kleinere Umbauprojekte mit einem hohen Komplexitätsgrad und Qualitätsanspruch durchführen.